Es gibt Lebensmittel, bei denen wir immer wieder denselben Satz hören: „Leber? Die bekomme ich wirklich nicht runter.“ Und ganz ehrlich, wir können das soo gut verstehen. Viele kennen Leber noch als dicke, graue Scheibe aus der Pfanne, sehr intensiv im Geschmack und so lange gebraten, bis sie trocken und fest war. So würden wir sie heute auch nicht unbedingt essen wollen.
Für uns gehört Leber trotzdem zu einer traditionellen Küche dazu. Nicht, weil wir der Meinung sind, dass jeder unbedingt Leber essen muss. Sondern weil wir den Gedanken schön und richtig finden, ein Tier möglichst vollständig zu nutzen, wenn wir uns dafür entscheiden, Fleisch zu essen.
Und weil Leber tatsächlich unglaublich vielseitig sein kann, wenn man sie anders zubereitet, als viele von uns es von früher kennen.
Unser Lieblingsweg ist deshalb: dünne Leberstreifen, vorher in Milch oder Molke eingelegt, kurz in Butterschmalz gebraten und dazu etwas Süßes und Säuerliches. In diesem Fall ein Apfel Zwiebel Chutney, knuspriger Salbei und Granatapfel.
So schmeckt Leber für uns überhaupt nicht nach Überwindung.









